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Einsamkeit und innere Leere trotz Beziehung.

Einsamkeit und innere Leere trotz Beziehung

Deine Aufgabe ist nicht die Liebe zu suchen, sondern nur all die Hindernisse in dir zu suchen und zu finden, die du dagegen aufgebaut hast. - Rumi

Du lebst in einer Beziehung und wunderst dich, warum du dich einsam und innerlich leer fühlst?

Du denkst, es liegt an deinem Partner, dass er dir nicht das Gefühl gibt, nachdem du dich sehnst?

Du bist offen für die Idee, dass Einsamkeit und innere Leere trotz Beziehung möglicherweise mehr mit dir zu tun hat, als mit deinem Partner?

Prima!

Dann bist du bei SelbsthilfeHelden auf der richtigen Webseite gelandet. 🙂

 

 

Einsamkeit und innere Leere / Teil 1: Unterschied

1. Der Unterschied zwischen Einsamkeit und innerer Leere

Vorweg, Einsamkeit und innere Leere sind zwei Paar Stiefel. Unabhängig davon, ob man einen Partner hat, oder nicht.

 •  Denn man kann sich einsam fühlen, ohne sich dabei innerlich leer zu fühlen.

 •  Und man kann sich innerlich leer fühlen, ohne sich dabei einsam zu fühlen.

Da den Auswüchsen und Kombinationen von seelischen Leiden keine Grenzen gesetzt sind, kann man sich natürlich auch einsam und innerlich leer fühlen.

 

Wonach sehnen sich einsame Menschen?

Wer sich einsam fühlt, wünscht sich meist:

 •  einen tiefen Kontakt zu anderen Menschen
 •  sich zugehörig zu fühlen
 •  sich verbunden zu fühlen
 •  gesehen, gehört und verstanden zu werden
 •  akzeptiert zu werden
 •  Wertschätzung zu erfahren
 •  geliebt zu werden
 •  sich mit anderen austauschen zu können, ohne sich dabei verstellen zu müssen

 

... und was wünschen sich innerlich leere Menschen?

Wer sich innerlich leer fühlt, sehnt sich typerweise:

•  danach überhaupt etwas fühlen zu können
•  nach Erfüllung
•  nach dem Gefühl "ganz" zu sein
•  danach, sich selbst zu spüren
•  zu wissen, was man wirklich möchte
•  seinen Lebenszweck zu finden und zu leben

Während einsame Menschen sich vor allem nach Menschen sehnen, sehnen sich innerlich leere Mensch primär nach dem Gefühl von Erfüllung.

 

​Innere Leere richtig überwinden

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Der häufigste Fehler bei der Problemlösung

In beiden Fällen sucht man die Lösung meist nur in der Außenwelt.

Ist man Single, stützt man gerne seine ganze Hoffnung darauf, den perfekten Partner zu finden, der dann alles ins Lot bringt.

Hat man einen Partner, richtet man seine Erwartungen an ihn oder gibt ihm sogar die Schuld, wenn man nicht zufrieden ist.

Oder man sucht sein Heil in materiellen Gütern, Arbeit, Ablenkungen oder einem "besseren" Partner.

Was dann in der Regel in Beziehungsproblemen, Depressionen, Frustration oder sogar Sucht endet.

Wer das Spiel "Im-Außen-seine-innere-Gefühlswelt-kontrollieren-zu-wollen" ein paar Jahrzehnte erfolglos gespielt hat, dem dämmert:

In diesem Ansatz ist der Wurm drin. 🙂

 

 

Einsamkeit und innere Leere / Teil 2: Ursachen Einsamkeit

2. Woher kommt Einsamkeit wirklich?

Rolf Herklotz von Seele-Verstehen schreibt in seinem Artikel über Einsamkeit:

"Wenn man mit sich, seinem Körper, seinem Verstand, seiner Position im Leben oder irgendeiner Eigenschaft nicht zufrieden ist oder gar etwas davon ablehnt oder hasst, dann fühlt man sich in der Gesellschaft (nur) mit sich selbst nicht wohl.

Die "gestörte" Beziehung zu sich selbst treibt dann Blüten."

Bingo.

Die Ursache für das Gefühl der Einsamkeit findet man in sich selbst.

Weil es einem an Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl mangelt, zweifelt man daran, dass andere einen mögen, akzeptieren und wertschätzen können.

Mit anderen Worten, man hat ein negatives Selbstbild und mag sich selbst oder Teile von sich selbst nicht.

Aufgrund dieser Selbsteinschätzung, fühlt man sich in der Gegenwart anderer unwohl oder meidet andere Menschen.

 

Ein Unglück kommt selten allein ...

Zu der gestörten Beziehung zu sich selbst, gesellen sich meist jede Menge Ängste.

Man hat Angst, von anderen verletzt zu werden und fürchtet sich vor:

•  Bloßstellung
•  Blamage
•  Ablehnung
•  nicht willkommen zu sein
•  nicht wahrgenommen zu werden
•  als Außenseiter allein dazustehen

 

Man hat Sorge, nicht schlagfertig, nicht witzig, nicht unterhaltsam, kurz nicht gut genug zu sein, um von anderen akzeptiert und gemocht zu werden.

Infolgedessen verstellt man sich, bleibt oberflächlich, versucht die Ängste mit Alkohol zu betäuben oder meidet soziale Kontakte gänzlich.

Was zwangsläufig dazu führt, dass man innerlich in der Einsamkeit landet.

Meist ohne es zu wissen, präsentiert man seinen Mitmenschen ein falsches Ich und wundert sich, warum man sich unverstanden und selbst unter Menschen einsam fühlt.

 

Einsamkeit in der Partnerschaft

Die Ängste vor Ablehnung machen auch vor dem Partner nicht halt.

Wer unbewusst Angst hat, nicht gut genug oder mangelhaft zu sein, versteckt lieber seine wahren Gefühle und Bedürfnisse, als das Risiko einzugehen "entdeckt" und verlassen zu werden.

Man spielt eine (falsche) Rolle in seinem eigenen Leben und schlüpft dazu in eine Kostüm, das an allen Ecken und Enden zwickt.

Ein weiteres Problem, welches Einsamkeit in der Partnerschaft kreiert, ist Selbstaufopferung.

Man tut Dinge „dem anderen zu Liebe“, auf die man in Wahrheit überhaupt keine Lust hat.

Was dann zu Verbitterung und Abneigung führt, weil man sein Wahres Ich für den anderen unterdrückt.

Der Ärger darüber (der Ärger über sich selbst), wird dann auf den Partner projiziert und man distanziert sich emotional immer weiter von ihm.

 

 

Einsamkeit und innere Leere / Teil 3: Entstehung Einsamkeit

3. Wie entsteht ein negatives Selbstbild, Ängste und der Hang zur Selbstaufopferung?

Wer sich selbst (-hilfeheldenhaft 🙂 ) von Einsamkeit befreien möchte, der sollte die Zusammenhänge verstehen.

Du musst wissen, woher dein zweifelndes Selbstbild, deine Ängste und deine nicht dienlichen Denk- und Verhaltensmuster kommen.

Andernfalls sind viele Übungen und Techniken nur spanische Dörfer für dich.

 

Tickt man nicht richtig?

Für den Fall, dass du dich fragst, ob mit dir womöglich etwas nicht in Ordnung ist, dann sei versichert, mit dir ist alles in bester Ordnung!

Du tickst ganz wunderbar.

Du tickst genauso, wie du als Kind gelernt hast zu ticken.

Jeder Mensch, der sich als Erwachsener mit seelischen Leiden wie Einsamkeit, innere Leere oder unerfüllten Beziehungen herumschlägt, ist in seiner Kindheit emotional verletzt und negativ geprägt worden.

Dazu muss man nicht körperlich misshandelt worden sein.

Emotionale Verletzungen entstehen bereits dadurch, dass ein Kind in seinen Gefühlen und Bedürfnissen nicht ernst genommen wird.

Hier sind 3 Beispiele, wie dich deine Kindheitserfahrungen bis ins Erwachsenenalter prägen.

 

Beispiel #1: Entstehung von einem negativen Selbstbild

Muss ein Kind wiederholt erleben, von seinen Fürsorgern nicht gesehen, nicht gehört oder nicht für voll genommen zu werden, kommt es zur der Ansicht: "Es muss an mir liegen".

Kinder haben die Eigenschaft alles auf sich zu beziehen und kreieren aus den gemachten Erfahrungen in den ersten 6 Lebensjahren das Fundament für ihr Selbstbild.

Also verinnerlichen sie uninteressant, falsch oder schlecht zu sein und behalten diese Überzeugen oft ein Leben lang bei.

 

Beispiel #2: Entstehung von Angst vor Ablehnung

Wer wissen möchte, wie Angst vor Ablehnung entsteht, der braucht nur im Sommer an einen Badesee zu gehen und nach weinenden Kleinkindern Ausschau zu halten.

Insbesondere Kleinkinder brauchen den ständigen körperlichen Kontakt zu Mutter.

Statt liebevoller Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommen die kleinen verzweifelten Seelen etwas in den Mund gestopft, werden im Kinderwagen hin und her gerüttelt oder allein mit Schäufelchen in den Sand zum Spielen gesetzt.

Stößt das kindliche Bedürfniss nach Berührung, Zärtlichkeit und Liebe immer wieder auf Ablehnung, prägt sich diese schmerzhafte Erfahrung ins Unterbewusstsein ein.

Lieber bleiben solche Menschen in Zukunft auf Distanz zu anderen Menschen, als erneut einen Versuch der Annäherung zu wagen und wieder den Schmerz der Ablehnung spüren zu müssen.

Weitere Varianten, wie Ängste vor anderen Menschen entstehen, findest du in dem Artikel "Emotionaler Missbrauch in der Kindheit."

 

Beispiel #3: Entstehung von Selbstaufopferung

Wer sich in einer Beziehung für den anderen opfert, lebt meist mit dem dysfunktionalen Glaubenssatz:

"Liebe bekomme ich dann, wenn ich etwas für andere tue und zwar auf Kosten dessen, was ich eigentlich lieber tun wurde."

Die Überzeugung ist keine Spinnerei.

Sie basiert auf wirklichen Erfahrungen, die man als Kind gemacht hat.

Ein Kind, dem Liebe vorenthalten wird, wenn es nicht das tut, was die Eltern von ihm erwarten, auch wenn es lieber etwas anderes tun würde, lernt, dass Selbstaufopferung der Weg zur Liebe ist.

Diese Erfahrung gräbt sich ins Unterbewusstsein ein und steuert das eigene Verhalten solange, bis man sich mit der Sinnhaftigkeit des Verhaltensmusters auseinandersetzt und es auflöst.

 

 

Einsamkeit und innere Leere / Teil 4: Entstehung innere Leere

4. Innere Leere: Gleicher Mist, anderes Symptom.

Beitragsbild Emotional unnahbarJessica, eine Betroffene von innerer Leere, erzählt über ihre Kindheit:

Meine Eltern sorgten sich im Übermaß um meine materiellen Bedürfnisse. Und um so gut wie keines, meiner emotionalen Bedürfnisse.

Ich fühlte mich innerlich leer, unverstanden und „falsch“. Es fühlte sich so an, als ob mit meiner Existenz etwas nicht stimmte, wenngleich ich alles tat, um ihren Vorstellungen zu entsprechen und „gut“ zu sein.

Sie wussten nur mit mir umzugehen, wenn ich glücklich zu sein schien.

Also versuchte ich das und lernte Wege und Methoden, um meine Emotionen zu unterdrücken. Das ging soweit, dass ich mich nicht mehr traute, ehrlich mit mir zu sein und mir einzugestehen, dass ich diese Gefühle überhaupt hatte.

Ich begann damit, stolz darauf zu sein, wenn mein Vater mich „seinen Sonnenschein“ nannte. Woher sonst, sollte mein Selbstwertgefühl kommen?

Mein ganzer Fokus richtete sich darauf, Leistung zu bringen und meine Emotionen unter Kontrolle zu halten.

 

Innerer Leere wurzelt in der Kindheit

Nicht selten wuchsen innerlich leere Menschen unter materiellem Wohlstand und gleichzeitig unter extremer emotionaler Armut auf.

Kinder sind von ihren Eltern abhängig und sie tun alles, um deren Zuneigung nicht zu verlieren. Lieber geben sie sich selbst auf, als das Risiko der Ablehnung oder des Liebesentzuges eingehen.

Sie lernen rasch, worauf die Eltern positiv und worauf negativ reagieren.

Das Verhalten, für welches sie Bestätigung (oder überhaupt nur Aufmerksamkeit) bekommen, wird verstärkt. Gleichzeitig werden Verhaltensweisen die Unbill, Ärger oder Vernachlässigung bescheren, gezielt vermieden.

Dadurch entsteht ein falsches Ich, weil natürliche Wesensanteile unterdrückt werden.

Gepaart mit der Notwendigkeit, auch noch unerwünschte Gefühle und Bedürfnisse verbergen zu müssen, spürt man sich irgendwann selbst nicht mehr.

Wenn du dich innerlich leer fühlst, wurdest du genötigt, die Verbindung zu dir selbst aufgegeben.

Deshalb hapert es bei innerer Leere, genau wie bei Einsamkeit, auch nicht an einer Beziehung mit einem anderen Menschen, sondern an der Beziehung mit dir.

 

​Innere Leere richtig überwinden

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Einsamkeit und innere Leere / Teil 5:  Einsamkeit, was tun?

5. Einsamkeit trotz Beziehung? So hilfst du dir!

Wenn du dich aus der Einsamkeit befreien möchtest, dann spucke schon mal in die Hände, denn es gibt was tun.

Aber bevor du in der Außenwelt aktiv wirst, willst du deine innere Welt wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Als erstes willst du lernen, dich selbst zu lieben und akzeptieren, so wie du bist.

Ja, hier und jetzt. 🙂

Nein, nicht wenn du 10 Kilo abgespeckt hast und auch nicht, wenn dein Partner dir öfter Komplimente macht.

Hier und jetzt. So wie du bist.

Dir dreht sich bei dem Gedanken der Magen um?

Fantastisch!

Das ist die Bestätigung, dass du den Finger am wunden Punkt hast.

 

All you need is Love ...

Wenn du dich auf den Weg zur Selbstliebe machst, geht es auch gleich deinen ganzen dysfunktionalen Glaubenssätzen an den Kragen. Jenen, die dir erzählen, nicht gut genug, langweilig oder nicht liebenswert zu sein.

Wie bei einer Zwiebel, willst du Haut für Haut (also dysfunktionalen Glaubenssatz für dysfunktionalen Glaubenssatz abschälen), bis du bei deinem Wahren Ich angekommen bist.

Fange an dich selbst besser und liebevoller zu behandeln und heile deine alten Verletzungen.

SelbsthilfeHelden bietet Online-Kurse an, die dich dabei unterstützen.

Bereits während deines Heilungsprozesses wirst du merken, dass du sicherer wirst, dich wohler in deiner Haut fühlst und die Ängste vor anderen Menschen schwinden.

Der Rest fügt sich von selbst.

Es sind deine eigenen inneren Blockaden, die dich in die Einsamkeit führen.

Ungefähr wie so, wie ein Staudamm einen Fluss daran hindert, frei zu fließen. Der Fluss muss nicht lernen zu fließen, denn es ist seine Natur.

Lediglich der Damm muss beseitigt werden.

 

Glücklichsein ist der Weg, nicht das Ziel

Sind diese Blockaden beseitigt, sind die Begegnung mit anderen Menschen und das natürliche Entstehen von Freundschaften nicht länger gestört.

Tiefe Beziehungen sind nun möglich, weil man sich nicht mehr verstellt und man den Partner nicht länger verantwortlich macht für die eigene seelische Verfassung.

Der Partner ist nicht länger die Ausrede, wenn man sich schlecht fühlt und nicht länger der alleinige Grund, warum man sich gut fühlt.

Du fühlst dich gut, weil es dein Naturzustand ist, dich gut zu fühlen. Weil du dir selbst erlaubst, das zu tun, was du liebst.

Weil du das Wunder der Schöpfung in dir erkannt hast und das Verhalten anderer Menschen, dich nicht länger beeinflussen.

Was man eventuell noch lernen muss, ist, wie man richtig kommuniziert und seine Gefühle anderen mitteilt, ohne dabei verletzend zu sein.

Aber das sind Steps, mit denen du dich beschäftigst, wenn du zweifelsfrei erkannt hast, was für ein wunderbares Original du in Wahrheit bist. : )

 

 

Einsamkeit und innere Leere / Teil 6:  Innere Leere, was tun?

6. Innere Leere trotz Beziehung? So hilfst du dir!

Wenn du dich in einer Beziehung innerlich leer fühlst, hat das ebenfalls nichts mit deinem Partner zu tun.

Genau wie bei Einsamkeit, ist die Beziehung zu dir selbst nicht in Takt und daran willst du etwas ändern.

Ein anderer Mensch, dein Partner, kann dir nicht geben, was dir fehlt.

Denn es sind deine Gefühle, Bedürfnisse und Wesensanteile, denen du keinen Platz in deinem Leben gibst, welche das Vakuum in dir kreieren.

Wage es, dich der Welt so zu zeigen, wie du bist.

Ja, mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich dann einige Menschen von dir abwenden. Vielleicht sogar dein Partner.

Aber nur, wenn du du selbst bist, können die Menschen, die wirklich zu dir passen, dich erkennen und finden.

 

Was also tun?

Du willst lernen, dir selbst und deinen Gefühlen wieder zu vertrauen.

Du willst dir erlauben, bei deinen Entscheidungen deinem Herz zu folgen.

Du willst dich frei machen, von der Meinung anderer Menschen.

Lerne dich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Ohne wenn und aber.

Denn die Crux ist, du kannst dich erst dann verändern, wenn du dich so annimmst, wie du bist.

 

Versuche nicht, den Horizont zu jagen

"Wir können uns nicht verändern, solange wir nicht ganz und gar akzeptieren, was wir sind. Dann kommt die Veränderung nahezu unbemerkt."  - Carl Rogers

Um das zu checken, habe ich selbst Jahre gebraucht.

"Wenn ich die tolle Strandfigur habe, wenn ich beruflich etwas erreicht habe, wenn ich einen Partner gefunden, der mich liebt und akzeptiert, so wie ich bin, dann (!!!) kann ich mich endlich auch akzeptieren und mich erfüllt und zufrieden fühlen."

Das war mein Plan. Der natürlich voll in die Hose ging.

Wenn, wenn, wenn ...

Den Horizont jagen nennt man dieses Verhaltensmuster.

Je mehr man sich bemüht, den Horizont zu erreichen und umso schneller man läuft, umso rascher entfernt er sich.

Deshalb, lerne Wege und Methoden kennen, wie du dich hier und heute so annehmen kannst, wie du bist.

Und dann lasse dich überraschen, was sich in deinem Leben und deiner Partnerschaft tut! 🙂

Deine Kris

 


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Hallo, ich bin Kris Wiegand. Gründerin von SelbsthilfeHelden und Verfasserin des Artikels.

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6 Gedanken zu „Einsamkeit und innere Leere trotz Beziehung

  1. Seit 2004 gehe ich diesen Weg, dass ich lerne mit mir besser umzugehen. Ich hatte mich schlicht und einfach mit allem übernommen, weil ich es jedem Recht machen wollte und hatte mich dabei übersehen. Erst als mein Körper die Notbremse zog und ich meine Vergangenheit anschaute und eine Therapeutin zur Hilfe zog, kam der Umschwung. Der Weg war hart, aber es hat sich gelohnt. Heute geht es mir besser als je zuvor und ich bin mit mir im Reinen.

    1. Hallo liebe Eva,

      ein dickes Dankeschön im Namen aller angehenden SelbsthilfeHelden für deinen kurzen Beitrag.

      Ja, ja, ja. Der Weg lohnt sich.

      Er führt jeden ans Ziel, der entschlossen am Ball bleibt.

      LG, Kris

  2. Ich suche in all den gebotenen Texten die “Krücke”, die mir aus meiner inneren Einsamkeit hilft. Habe sie nicht gefunden…. Habe gute soziale Kontakte, bin – obschon bald 80 – immer noch in Tätigkeiten eingebunden, die mir Freude machen. Aber die innere Einsamkeit wird nicht kleiner, ist morgens am schlimmsten. Ich habe meine engsten Beziehungen (2 x Lebenspartnerschaften) durch Tod verloren, die dritte in eiem Demenzheim, obschon noch klare Gespräche möglich sind. Erlitt einen Einbruchdiebstahl. Kann gut in Gesellschaft Gespräche/Kontakte knüpfen (die nicht dauern), bin aber innerlich so einsam. Angstzustände, Paniksituationen kenne ich, aber alle nahen DU’s sind gestorben oder mit Arbeit und Familienleben überfüllt (Kinder, Enkel) – ich bin ausserhalb. Ein solches Leben in innerer Einsamkeit ist nicht mehr lebenswert. Wo bekomm ich Hilfe!!!!

    1. Hallo liebe Sabrina,

      du bald-80-Jährige Heldin! Vielen Dank für deinen Beitrag.

      Vielleicht liegt die Antwort auf deine Frage „Wo bekomme Hilfe“ in der alten Weisheit: „Ein guter Weg sich selbst glücklich zu machen, ist andere Menschen glücklich zu machen.“

      Frage dich „Wem könnte ich helfen?“

      Möglicherweise ist das deine Krücke.

      LG, Kris

  3. Leider hat mir Dein beitrag nicht sehr helfen können.
    Ich fühle mich einsam in der momentanen Situation. Habe meine Traumfrau gefunden und wir lieben uns beide unbeschreiblich. Leider gibt es Hindernisse da sie sich von Ihrem Mann getrennt hat und der Kinder. Alle aber in einem Haus leben zwar getrennt aber immer da. Wir können uns nicht so oft sehen wie wir gerne würden. Das macht die Einsamkeit bei mir und auch Ihr aus. Wobei Sie die Einsamkeit durch Ihre Arbeit und Kinder sich besser vertreiben kann. Ich dagegen sitze zu Hause und sehne mich nach Ihr.
    Vieleicht können Sie mir/uns einen Rat geben

    1. Hi Frank,

      „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns bewegen, sondern die Ansichten, die wir von Ihnen haben.“ – Eptiket

      Der Weg aus der Einsamkeit führt über die Änderung deiner Gedanken und Ansichten.

      Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du. Kümmere dich um ihn. Lasse ihn nicht allein Zuhause sitzen. Melde dich zu einem Meditationskurs, an. Mach einen Sprachkurs für euren nächsten gemeinsamen Urlaub. Geh in eine Gesangs- oder Tanzgruppe. Tu was, was dir Freude macht.

      Weil jeder Handlung ein Gedanke voraus geht, willst du zuerst (!) deine Gedanken über die Situation verändern.

      Freue dich darüber, dass ihr euch gefunden habt und halte deinen Fokus auf den positiven Aspekten deiner Situation.

      Dann fallen dir jede Menge Dinge ein, die du tun kannst und du hast alle Hände voll mit der Umsetzung zu tun. Und ehe du dich versiehst, steht das nächste Date an.

      Solange man die negativen Aspekte einer Situation fokussiert, kommen einem keine guten Ideen.

      LG, Kris

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